Zwischen Thur und Rhein liegt der ländlichste Bezirk des Kantons: geschützte Ortsbilder mit Riegelhäusern, Vierkanthöfe, Weiler ohne Gasnetz – und ein Wärmebestand, der noch stark am Öl hängt. Wir planen die Erneuerung so, dass Technik und Baukultur zusammenfinden.
Das Weinland ist reich an geschützter Substanz: Fachwerkzeilen in Marthalen oder Stammheim (dessen Ortsbild zu den schönsten der Schweiz zählt), Klosteranlagen in Rheinau, stattliche Höfe zwischen Reben und Thurauen. Diese Häuser verdienen Haustechnik, die man nicht sieht und kaum hört – aber zuverlässig funktioniert.
Zugleich ist der Bezirk fossil geprägt: Viele Weiler haben nie ein Gasnetz gesehen, geheizt wurde mit Öl – entsprechend gross ist heute der Erneuerungsbedarf. Erdsonden sind ausserhalb der Schutz- und Grundwasserzonen meist gut möglich, Platz für Pelletlager ist vorhanden, und Scheunenvolumen laden zu Umnutzungen ein. Wir bringen diese Möglichkeiten in eine Ordnung: Konzept, Bewilligung, Ausschreibung, Bauleitung.
Vier Schwerpunkte aus dem ländlichsten Bezirk des Kantons.
Leitungsführung durch historische Konstruktionen, Radiatoren statt Bodenaufbau, Aussengeräte fern der Schaufassade: Wir planen Sanierungen denkmalverträglich – in Abstimmung mit Denkmalpflege und Gemeinde.
Wo kein Netz liegt, führt der Weg meist zu Wärmepumpe oder Pellets. Wir vergleichen beide über den Lebenszyklus, planen Tankrückbau und neue Zentrale – und begleiten das Verfahren nach Zürcher Energiegesetz.
Ökonomiegebäude werden Wohnraum: grosse Volumen, neue Bäder, clevere Wärmeabgabe. Wir liefern die HLKS-Konzepte für Umbau und Erweiterung – inklusive Abwasser- und Regenwasserlösungen im ländlichen Kontext.
Grosse Dächer, eigenes Land: Das Weinland eignet sich für Eigenverbrauchskonzepte. Wir stimmen Wärmepumpe, Warmwasser und Speicher auf die PV ab – nüchtern gerechnet statt schöngefärbt.
Wir planen unter anderem in Andelfingen, Marthalen, Rheinau, Feuerthalen, Dachsen, Benken, Trüllikon, Ossingen, Stammheim, Flaach und den Irchel-Gemeinden. Ab Dübendorf sind wir über die A4/A1 in gut einer halben Stunde vor Ort.
Ob Bauernhaus, Riegelzeile oder Neubau im Dorfkern – im Erstgespräch klären wir Machbarkeit, Verfahren und Honorar.
Kompakte Antworten auf die Fragen, die uns zu diesem Thema am häufigsten erreichen.
In den meisten Fällen ja – entscheidend sind Platzierung und Gestaltung: Innenaufstellung, Erdsonde ohne sichtbare Technik oder ein sorgfältig gesetztes Aussengerät abseits der Schauseiten. Wir entwickeln die Lösung mit der Denkmalpflege statt gegen sie.
Verbreitet ja; Ausnahmen gelten in Grundwasser- und Schutzarealen, etwa entlang von Thur und Rhein. Die kantonale Karte gibt die Antwort – wir prüfen parzellenscharf, bevor Kosten entstehen.
Am Anfang steht das Konzept: Zonen, Wärmeabgabe im grossen Volumen, Sanitärerschliessung, Abwasser. Danach Bewilligung, Ausschreibung, Bauleitung. Mit klarer Planung bleibt der Charme – und die Kosten im Rahmen.
Gebäudetechnik funktioniert als System – diese Leistungen ergänzen sich direkt.
Ölersatz ohne Gasnetz – Varianten und Verfahren im Detail.
Zur Kesselsanierung → FachplanungNeue Bäder in alter Substanz – geplant bis ins Detail.
Zur Badezimmerplanung → NachbarregionSüdlich der Thur: Winterthurs Umland.
Zur Region Winterthur → FachplanungPV, Speicher, Absenkpfad – Eigenversorgung richtig gerechnet.
Zur Energieberatung →Wir planen Haustechnik, die zum Weinland passt – unsichtbar gut. Erstgespräch unverbindlich.